In der Auswertung der von russischen Akteuren geschalteten Facebook- und Instagram-Werbungen zeigt sich vor allem eines: Sie versuchten in einem Rundumschlag alle möglichen gesellschaftlichen Gruppen und Strömungen gegeneinander aufzuhetzen. Das geht aus einer Veröffentlichung von US-Senatoren hervor, in der einige der etwa 3.000 Werbungen gezeigt werden.
Eike Kühl hat bei Zeit Online einen lesenswerten Überblick zum Thema geschrieben:
Dabei versuchten sie, gezielt einzelne Nutzerschichten anzusprechen und deren Ängste zu schüren. Auch wenn der Großteil der Anzeigen sich an das rechte politische Spektrum richtete, ging es nicht darum, plumpe Propaganda für Donald Trump zu machen. Ziel war es vielmehr, mit Desinformation und im Sog aktueller Ereignisse möglichst viel Chaos zu verbreiten und die Nutzerschaft in den sozialen Netzwerken zu spalten.
Bei Motherboard findet sich zudem die skurrile Geschichte, wie russische Trolle zu einer Demonstration und der Gegendemonstration gleichzeitig mobilisierten, bei Techcrunch gibt es eine Liste mit den Werbungen. Wer testen möchte, ob er oder sie russische Manipulationsversuche entlarven kann, wird bei Buzzfeed fündig.
